Leitlinien für Gestaltung des Checkpoint Charlie vorgestellt | von RBB-Redaktion

Auch in diesem Beitrag werden wichtige Punkte aus den insgesamt 22 Leitlinien für die Gestaltung des Checkpoint Charlie dargelegt. Darüber hinaus kommen einige am „Dialogverfahren Checkpoint Charlie“ beteiligte Fachexpertinnen und Fachexperten mit ihren Bewertungen der Ergebnisse zu Wort. So wird der Leiter der Stiftung  Berliner Mauer, Prof. Axel Klausmeier mit der Aussage zitiert, dass er mit den in den Leitlinien gefundenen Kompromissen zufrieden ist. Zu einer negativen Einschätzung kommt Theresa Keilhacker, die Präsidentin der Berliner Architektenkammer. Frau Keilhacker bemängelt u.a. die Vorgaben zu den Neubaufassaden, die die Südfassade des Neubaus auf der Ostseite der Friedrichstraße durch die Vorgabe eines 11 Meter hohen geschlossenen Wandabschnitts in zwei Hälften teilt. Hintergrund dieser im Entscheidungsgremium des Dialogverfahrens durchaus umstrittenen Leitlinie ist die Ablehnung der Ausführung der Neubau-Südfassade als Brandwand durch das Landesdenkmalamt, vertreten durch den Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut. Im Beitrag wird Herr Dr. Rauhut mit der Aussage zitiert, dass das Landesdenkmalamt „keine zusätzlichen Brandwände will, die es dann gewissermaßen unleserlich machen: Was ist hier historisch und was ist neu?“.

Beitrag in rbb24.de vom 25.01.2023

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