Initiative "Checkpoint Charlie erhalten"
Freie Flächen am Checkpoint Charlie (von Süden aus gesehen)

Checkpoint Charlie erhalten – Ziele der Initiative

Die Initiative „Checkpoint Charlie erhalten“ wurde Ende Juli 2018 gegründet, um die bisher weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit laufenden Planungen zur Bebauung der letzten freien Grundstücke am Checkpoint Charlie kritisch zu begleiten.

Nach dem derzeitigen Planungsstand (Ergebnis einer Gutachtersitzung am 6. August 2018 bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) soll eine aus sieben städtebaulichen Testentwürfen stammende Baumasse realisiert werden, die den weltweit bekannten Erinnerungsort der ehemaligen Grenzübergangsstelle (GÜSG) am Checkpoint Charlie unter Beton begraben wird.

Die Initiative setzt sich dafür ein, diese überdimensionierte Bebauung zu verhindern und eine breit angelegte öffentliche Debatte um die Gestaltung dieses einmaligen Ortes zu beginnen.

In dieser Debatte sollten aus unserer Sicht folgende Kernpunkte Beachtung finden:

  • Unterbrechung des undurchsichtigen Investorenverfahrens und Offenlegung der Verträge mit dem Investor „Trockland“
  • Durchführung eines offenen Architektenwettbewerbs – Dabei sollten Freiflächen, Bauhöhen und Baumassen unabhängig von den für private Projektentwicklungen typischen Profitmaximierungsstrategien im Rahmen von Debatten unter Beteiligung der Öffentlichkeit geklärt werden
  • Wahrnehmen des im Grundbuch gesicherten Vorkaufsrechts durch das Land Berlin – Nur so behält Berlin die Planungshoheit an diesem sensiblen Ort und kann nach Abschluss des offenen Architektenwettbewerbs entscheiden, ob die Bebauung der beiden freien Grundstücke in öffentlicher oder privater Trägerschaft realisiert wird.
  • Beachtung der Vorgaben des Landesdenkmalamtes – der „erweiterte Kreuzungsbereich Friedrichstraße / Zimmerstraße“ einschließlich der beiden freien Grundstücke wurde erst kürzlich unter Denkmalschutz gestellt.
  • Belebung des Ortes durch bezahlbaren Wohnraum und bürgernahe Infrastruktur – Das auf dem östlichen Grundstück geplante Hotel schließt die Stadtgesellschaft weitgehend aus und dient nur den Interessen von Tourismus-Konzernen.

 

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich für den Erhalt des weltweit bekannten Erinnerungsortes „Checkpoint Charlie“ zu engagieren. Klicken Sie dazu auf den folgenden Button und tragen sich in die Liste der Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative ein.

 

Ich will die Initiative unterstützen