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Debatte um den Checkpoint Charlie: Privatinvestor kritisiert Senatspläne | von Elmar Schütze

Der Artikel beginnt mit dem Hinweis, dass Heskel Nathaniel, der Geschäftsführer des Investors Trockland, der Berliner Zeitung kein Interview geben wollte. Es war aber nach Präsentation des aktuellen Planentwurfs beim „Bürgerdialog“ am Checkpoint Charlie klar, dass Trockland „not amused“ ist, da wesentliche Teile der bisherigen Planung (insbesondere das Hard-Rock-Hotel) nicht umgesetzt werden können. Der Redakteur zeichnet in kurzen Worten den Projektablauf seit 2015 nach und weist auch auf die Auslegung des Planentwurfs ab 1. Juli bis 2. August hin. Sowohl in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen als auch online können die Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen zum Bebauungsplanentwurf abgeben.

Artikel in der Berliner Zeitung vom 22.06.2019   (Onlineversion)

Gibt es endlich ein Happy End für den Checkpoint Charlie? | von Tomas Kittan

Der Redakteur Tomas Kittan war am Samstag bei der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen organisierten Vorstellung des neuen Bebauungsplanentwurfs für den Checkpoint Charlie und sprach u.a. mit Ex-US-Botschafter John Kornblum (der aktuell als Trocklandberater tätig ist) sowie dem Trockland-Chef Heskel Nathaniel, der deutliche Kritik am Planentwurf äußert. Außerdem kommt im Bericht auch Carl-Wolfgang Holzapfel zu Wort, der am 18.10.1965 von Grenzsoldaten verhaftet wurde. Herr Holzapfel spricht sich gegen „zu viel Kommerz“ aus und setzt sich für eine Teilwiederherstellung der alten Grenzübergangstelle einsetzt.

Artikel in der B.Z. vom 22.06.2019 (Onlineversion)

Checkpoint-Investor Trockland verzichtet auf Kauf | von Christian Latz

Der für den Bezirk Mite zuständige Reporter Christian Latz berichtet, dass der Investor „Trockland“ die Kaufoption für die beiden unbebauten Grundstückstücke am Checkpoint Charlie nicht in Anspruch genommen hat. Damit bleiben die Grundstücke im Eigentum der insolventen Voreigentümergesellschaft, die vom Insolvenzverwalter vertreten wird. Nach Aussage des Trockland-Geschäftsführers Heskel Nathaniel ist Trockland unverändert Eigentümerin der auf den beiden Grundstücken lastenden Grundschulden und wird deshalb bei einem Verkauf bzw. einer Zwangsversteigerung des Grundstückes mit von der Partie sein. Desweiteren berichtet die Morgenpost, dass die Senatsverwaltung für Finanzen die Federführung des bisher laufenden Verfahrens an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen abgegeben hat, die für die Aufstellung des vom Senat beschlossenen veränderten Bebauungsplans verantwortlich zeichnet.

Artikel in der Berliner Morgenpost vom 01.02.2019

Gedenkstätte in Berlin : Investor für Checkpoint Charlie hat heikle Partner | von Ralf Schönball

In diesem brisanten Artikel enthüllt der Tagesspiegel-Redakteur Ralf Schönball die Beteiligung von Verwandten des ehemailigen turkmenischen Präsidenten Saparmurad  Nijasow an mehreren Gesellschaften der Trockland-Gruppe. Neben der Witwe Musa Nijazowa sind nach Recherchen des Tagesspiegel auch die Nijasow-Tochter Irina und der Schwiegersohn Vladimir Sokolow beteiligt. Herr Sokolow ist seit 2014 „Head of Finance“ der Trockland-Gruppe und laut Aussage des Trockland-Gründers und Geschäftsführers Heskel Nathaniel „eine wesentliche Säule“ der Firmengruppe.

Turkmenistan steht im aktuellen Korruptionsindex von „Transparency International“ auf Platz 167 von 180, gehört also zu den korruptesten Staaten der Welt und nach Aussage von „Amnesty International“ gibt es in Turkmensistan kein Recht auf freie Meinungsäußerung. Der Online-Artikel ist mit etwas verändertem Inhalt auch in der Printausgabe des Tagesspiegel vom 29.11.2018 auf der Titelseite erschienen.

Artikel im Tagesspiegel vom 28.11.2018 (Online-Ausgabe)

Checkpoint Charlie :  Interview von Ralf Schönball mit Trockland-Geschäftsführer Heskel Nathaniel

Das Interview, das der Tagesspiegel-Redakteur Ralf Schönball mit dem Trockland-Geschäftsführer Heskel Nathaniel geführt hat, ist im Tagesspiegel am Samstag direkt neben dem Artikel „Geheimsache Checkpoint“ angeordnet. Auch im Interview geht es anfangs um das neue „Massenmodell“ für die Neubebauung der beiden Grundstücke östlich und westlich der Friedrichstraße, das in der Obergutachter-Sitzung beschlossen wurde. Weitere Fragen beziehen sich auf das Verhältnis zwischen Trockland und dem Grundschuldgläubiger „AF I Originator“ aus Luxemburg, auf das Vorkaufsrecht des Landes Berlin und auf die Beziehungen von Herrn Nathaniel zu Finanzmanagern aus Russland.

Interview in der Berliner Zeitung vom 29.09.2018