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Senat prüft Geldwäsche-Verdacht am Checkpoint Charlie | von Ralf Schönball und Laura Hoffmann

In diesem Artikel berichten die beiden Redakteure von ersten politischen Reaktionen auf die vom Tagesspiegel öffentlich gemachten Verbindungen zwischen der Trockland-Gruppe und Familienangehörigen des turkmenischen Ex-Präsidenten Saparmurad Nijasow. Trotz der Brisanz dieser Enthüllungen verweist die Senatskanzlei von Michael Müller auf die beiden Senatsverwaltung für Finanzen sowie für Stadtentwicklung und Wohnen. Von der Finanzverwaltung, die von Dr. Matthias Kollatz geleitet wird, kommt die nichtssagende Antwort : „Die Senatsverwaltung für Finanzen hat den Investor geprüft und wird ihn weiterhin prüfen.“ Auch die Antworten aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen“ sind eher nichtssagend.

Artikel im Tagesspiegel vom 29.11.2018

SPD Mitte stellt sich gegen Pläne für Checkpoint Charlie | von Laura Hoffmann

Auf der Seite „Tagesspiegel Leute“ meldet die Redakteurin Laura Hoffmann, dass sich der SPD-Kreisvorstand Berlin-Mitte in der Sitzung am 6. November gegen die derzeitigen Pläne für die Neubebauung am Checkpoint Charlie ausgesprochen hat. Damit distanziert sich der größte Berliner Kreisverband auch von Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz (SPD), der seit geraumer Zeit die Verhandlungen mit dem Investor „Trockland Gruppe“ führt. Das Land Berlin wird mit dem Beschluss aufgefordert, das im Grundbuch verankerte Vorkaufsrecht zu prüfen und sich stärker für gemeinwohlorientierte Nutzungen einzusetzen.

Tagesspiegel vom 07.11.2018 (Leute Newsletter)

Der Streit ist voll entbrannt- Bauen am Checkpoint Charlie

Der TAZ-Redakteur Uwe Rada beschreibt die konträren Positionen der am Planungsprozess und der öffentlichen Debatte beteiligten Personen. Zu den Befürwortern zählen neben dem Investor „Trockland“ die Bausenatorin Katrin Lompscher, der Finanzsenator Matthias Kollatz und der Kultursenator Klaus Lederer. Vehement gegen das oft als „Private Public Partnership“ bezeichnete Verfahren sprechen sich die Architekten und Stadtplanerin Theresa Keilhacker, der ehemalige Kultursenator Thomas Flierl und der Landeskonservator Jörg Haspel aus.

Artikel in der TAZ vom 26. Juli 2018

(Es erfolgt hier keine direkte Verlinkung, weil die TAZ den Artikel auf ihrer Internetseite nicht direkt anzeigt, sondern um Abschluss eines Abos bittet)