Checkpoint Charlie : Ehemalige Berliner Bürgermeister kritisieren „unwürdige“ Situation | von Norbert Koch-Klaucke

In diesem Artikel wird vor allem über eine neu gegründete Initiative berichtet, die sich für den Bau eines „Museums des Kalten Krieges“ am Checkpoint Charlie einsetzt. Der Initiative gehören u.a. die ehemaligen Berliner Bürgermeister Eherhard Diepgen und Walter Momper an. Das Museum soll in einen vom Projektentwickler „Trockland“ geplanten Neubau an der Ecke Friedrich-/Zimmerstraße einziehen. Der Autor berichtet weiter, dass es jetzt „Zoff“ wegen der möglichen Entwertung der Museumsidee durch das geplante Hard-Rock-Hotel und die Nichtbeachtung der Auflagen des Landesdenkmalamtes gibt.

Artikel in der Berliner Zeitung vom 30.09.2018

 

Checkpoint Charlie :  Interview von Ralf Schönball mit Trockland-Geschäftsführer Heskel Nathaniel

Das Interview, das der Tagesspiegel-Redakteur Ralf Schönball mit dem Trockland-Geschäftsführer Heskel Nathaniel geführt hat, ist im Tagesspiegel am Samstag direkt neben dem Artikel „Geheimsache Checkpoint“ angeordnet. Auch im Interview geht es anfangs um das neue „Massenmodell“ für die Neubebauung der beiden Grundstücke östlich und westlich der Friedrichstraße, das in der Obergutachter-Sitzung beschlossen wurde. Weitere Fragen beziehen sich auf das Verhältnis zwischen Trockland und dem Grundschuldgläubiger „AF I Originator“ aus Luxemburg, auf das Vorkaufsrecht des Landes Berlin und auf die Beziehungen von Herrn Nathaniel zu Finanzmanagern aus Russland.

Interview in der Berliner Zeitung vom 29.09.2018

Geheimsache Checkpoint Charlie – Denkmalschutz außer Kraft | von Ralf Schönball

Der Autor Ralf Schönball berichtet hier von einer zunächst geheimgehaltenen Sitzung des „Obergutachtergremiums“ in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, wo ein neues „Massenmodell“ für die vom Projektentwickler Trockland geplante Neubebauung verabschiedet wurde. Dieses „Massenmodell“ missachtet die Vorgaben des Denkmalschutzes, der in seinem Denkmalschutz-Erlass vom 15.05.2018 auch die beiden Brandwände „Zimmerstraße 79-80“ und „Mauerstraße 88“ unter Denkmalschutz gestellt hat. Der Autor beschreibt außerdem den Stand der politischen Auseinandersetzungen im Parlament, die Vertuschungsstrategie der SPD und die befremdlichen Kontakte von Trockland zu Finanzmanagern aus Russland und Zypern.

Artikel im Tagesspiegel vom 29.09.2018

Der Checkpoint Charlie ist schon lange keine Sehenswürdigkeit mehr | von Gunnar Schupelius

In seiner Kolumne „Gunnar Schupelius – Mein Ärger“ setzt sich der Autor heute mit dem aktuellen Erscheinungsbild des Checkpoint Charlie auseinander, das er ausgehend von seiner gestrigen Ortsbesichtigung  als trostlos bezeichnet. 29 Jahre nach dem Mauerfall steht jetzt ein Investor bereit, dessen Pläne von Abgeordneten der Grünen, der Linkspartei und auch der CDU kritisch gesehen werden. Herr Schupelius fragt, ob es Alternativpläne zu den Investorenvorschlägen gibt und ob es nicht besser wäre, „nach 29 Jahren Chaos“ jetzt die Chance zum Bauen zu ergreifen.

Artikel in der B. Z. vom 12.09.2018

Umstrittene Baupläne für Checkpoint Charlie – Lobbyisten machen Druck auf Politiker | von Gabriela Keller

Mit Beginn des Parlamentsbetriebs nach der Sommerpause beginnen nun auch Pro-Trockland-Lobbyisten damit, den Neubauplänen kritisch gegenüberstehende Abgeordnete des Berliner Parlaments zu „bearbeiten“. Im Artikel nennt Frau Keller die Namen der aktuell tätigen Lobbyisten, beschreibt die Positionen der Fraktionen der Grünen und der Linken, erklärt die Hintergründe des „Ultimatums“ von Trockland hinsichtlich der Parlamentszustimmung und zitiert auch Aussagen des Sprechers für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz der SPD-Fraktion. Zum Abschluss weist Frau Keller darauf hin, dass die Senatverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen das Bebauungsplanverfahren und den Architektenwettbewerb (abweichend von den im Beteiligungsprozess Checkpoint Charlie vereinbarten „Kernvorgaben“) nur für das westliche Grundstück vorbereitet.

Artikel in der Berliner Zeitung vom 10.09.2018

„Checkpoint Charlie“ Online-Initiative fordert mehr Transparenz | von Gabriela Keller

Gabriela Keller, Redakteurin im „Team Investigativ“ der Berliner Zeitung stellt in diesem Artikel die Initiative erstmals einer größeren Öffentlichkeit vor. Frau Keller hat auch den längeren Hintergrundbericht „Verscheuert, Verkitscht, Vergessen“ vom 9. Juli verfasst, der den wesentlichen Impuls für die Gründung der Initiative gegeben hat.

Artikel in der Berliner Zeitung vom 5. September 2018

Grenzlinien am Checkpoint Charlie | Essays von Eike Becker und Matthias Sauerbruch

Der „Tagesspiegel“ hat zwei Berliner Architekten um Essays zur Zukunft des ehemaligen Grenzübergangs in der Friedrichstraße gebeten. Matthias Sauerbruch vom Büro „Sauerbruch Hutton“ ist einer der vom Investor „Trockland“ in Abstimmung mit dem Land Berlin ausgewählten sieben Architekturbüros für das zwischenzeitlich abgeschlossene städtebauliche Workshopverfahren (nähere Infos auf der Seite der mit der Organisation beauftragten Firma „competence for competitions„). Eike Becker war von 1999 bis 2015 Vorstandvorsitzender des „KW Institute for Contemporary Art“ und schreibt regelmäßig Kolumnen in der Zeitschrift „Immobilienwirtschaft“.

Artikel im Tagesspiegel vom 28. August 2018

„Man kann nicht von heute auf morgen Neues bauen“ | Interview mit Bausenatorin Katrin Lompscher

Im Interview mit den „Tagesspiegel“-Redakteuren Sabine Beikler und Ulrich Zawatka-Gerlach beantwortet die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Kathrin Lompscher, Fragen zur Wohnungspolitik des Senats, zur Bürgerbeteiligung und zur geplanten Neubebauung am Checkpoint Charlie. Die beiden Fragen zum Thema „Checkpoint“ beziehen sich auf vom Investor geplante Hotel und die Gründe für die zuvorkommende Haltung des Senats gegenüber dem Investor „Trockland“.

Artikel im Tagesspiegel vom 10. August 2018

Kleine Hochhäuser am Checkpoint Charlie sind erlaubt | von Ulrich Paul

In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der Obergutachtersitzung vom 06.08.2018 vorgestellt, in der die Entwürfe der sieben Architekturbüros ausführlich diskutiert wurden, die vom Investor „Trockland“ und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Rahmen eines „Workshopverfahrens“ (nähere Infos auf der Seite „Checkpoint Charlie – Städtebauliches Workshopverfahren 06/2018-08/2018„) beauftragt wurden. In dem Obergutachtergremium saßen Vertreter von Trockland, der Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg, Architekten und Vertreter der Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Kultur. Im Ergebnis wurde keiner der sieben Entwürfe zur Ausführung empfohlen.

Artikel in der Berliner Zeitung vom 7. August 2018

„Kernvorgaben“ als Grundlage für die künftige Neubauplanung | von Ralf Schönball

In diesem Artikel beschreibt der „Tagesspiegel“-Redakteur Ralf Schönball die Ergebnisse der Gutachtersitzung vom 6. August, auf denen die vom sieben Architekturbüros eingereichten Entwürfe für die Neubauten am Checkpoint Charlie gesichtet wurden. Im Ergebnis wurde keiner der Entwürfe zur Ausführung empfohlen. Stattdessen spricht die zuständige Senatorin Katrin Lompscher von „Kernvorgaben“, die Grundlage für die nächsten Planungsschritte sein sollen.

Artikel im Tagesspiegel vom 7. August 2018